Monographie erscheint bald…

Im Frühling 2019 wird erstmalig eine Monographie über die Amphipoden der Schweiz erscheinen (Fauna Helvetica 32 – Amphipoda).

Das Buch wird durch das Schweizerische Zentrum für die Kartografie der Fauna (SZKF/CSCF) und die Schweizerische Entomologische Gesellschaft (SEG) herausgegeben. Die Monographie bietet eine umfassende Übersicht über die Flohkrebse der Schweiz, deren Ökologie und Faunistik. Der dreisprachige Bestimmungsschlüssel (DE, FR, EN) bis auf Artniveau deckt alle bekannten Arten der Schweiz und der angrenzenden Regionen ab und ist sowohl für Einsteiger wie auch fortgeschrittene Nutzer geeignet. Weiter enthält das Buch reich bebilderte Arttexte zu allen 40 Arten der Schweiz, Verbreitungskarten zu allen Arten und vielen ergänzenden Zeichnungen. Das Buch deckt auch Arten ab, die noch nicht in der Schweiz nachgewiesen aber in Zukunft zu erwarten sind. Die weite Verbreitung der Flohkrebse macht sie zu geeigneten Indikatorarten und dieses Werk liefert die nötigen Grundlagen für weitere Studien und den breiten Einsatz in Forschung und Praxis.

Hier finden Sie einen Auszug verschiedener Teile des Buches.

Noch bis 4. Februar kann das Buch zum Vorzugspreis von 60.-CHF (ohne Versand) über dieses Bestellformular vorbestellt werden. Wir freuen uns wenn das Buch auf breites Interesse stösst.

Biodiversität erhöht und verringert Ökosystemstabilität

Frühere Experimente haben gezeigt, dass Biodiversität die Ökosystemstabilität sowohl erhöhen als auch verringern kann. Als Teil einer Zusammenarbeit von Owen Petchey’s lab an der Universität Zürich und Florian Altermatt’s lab an der Eawag, haben wir ein grosses Experiment durchgeführt das aufzeigt, dass Artenreichtum die Ökosystemstabilität gleichzeitig erhöhen und verringern kann. Damit zeigen wir, dass man unterschiedliche Komponenten der Ökosystemstabilität beachten sollte und damit neue Erkenntisse gewonnen werden können. Das Paper wurde kürzlich in Nature publiziert (Artikel kann hier gelesen werden) und ich bin stolz, Teil dieses erfolgreichen Projektes zu sein. Die Geschichte hinter dem Experiment kann in diesem blog post von Frank Pennekamp nachgelesen werden.