Der Laubstreuabbau durch Flohkrebse unter Labor- und natürlichen Bedingungen ist dichteabhängig

Figure 4 aus der Studie zeigt die Blattabbauraten in Bezug zur Flohkrebsdichte (a) und der Flohkrebsbiomasse (b) in den gemischten Versuchsreplikaten mit G. fossarum und G. roeselii.

Der Abbau von organischem Material in Gewässerökosystemen ist entscheidend für die Integration von terrestrischem Pflanzenmaterial in aquatische Nahrungsnetze, wobei viele Systeme auf allochthone Einträge angewiesen sind. In einer in Oikos (https://doi.org/10.1111/oik.10774) veröffentlichten Studie untersuchten wir, wie sich die Populationsdichte einheimischer und nicht einheimischer Flohkrebse (Gammarus fossarum und Gammarus roeselii) auf die Verarbeitung von Laubstreu auswirkt, und stellten sowohl in Labor- als auch in Feldexperimenten eine negative dichteabhängige Beziehung fest. Die interspezifische Konkurrenz bestätigte die funktionelle Redundanz zwischen den Arten und zeigte, dass die Abbauraten an bestimmten Bruchpunkten, die den minimalen Stoffwechselbedarf widerspiegeln, ein Plateau erreichen.

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